1,5 Grad

Expertenvortrag: 1,5 Grad – Wie kann der menschengemachte Klimawandel aufgehalten werden?

 

Bei dem Vortrag stehen zwei Experten zur Verfügung um über neuste Erkenntnisse zu referieren:

Kai Wehnmann, Forscher am Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau, stellt eine aktuelle Studie zum Thema vor, mit dem Titel: ,,Treibhausgasminderung um 70 Prozent bis 2030: So kann es gehen!”

Dirk Grah, Prokurist der GLS-Bank in Hamburg, erläutert, wie der für den Klimaschutz erforderliche Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft finanziert werden kann.

Wann? Donnerstag, der 21.04.2022 von 19:30 – 21:00 Uhr
Wo?      Marstall Winsen, Schlossplatz 11, 21423 Winsen (Luhe)

 

Ein Mut-Mach-Abend für alle, die an der Umsetzbarkeit der Klimaschutzziele zweifeln.

 

Mehr Informationen findest du auf – 21.04. 1,5 Grad (klimaschutz-winsen.de)

JuRa auf dem Eis

Zum Abschluss des Jahres besuchten die jungen Aktivistinnen und Aktivisten des rotierenden Jugendrats mit Freunden  das Eisstadion in Adendorf. Obwohl einige nur begrenzte Vorerfahrungen mitbrachten,  hatten alle Beteiligten einen Riesenspass. Und angesichts der eisigen Temperaturen kam auch der heiße Kakao in der Pause sehr gut an.

Wir wünschen dem JugendRat wundervolle Weihnachten und ganz viel Energie für die Umsetzungsphase im neuen Jahr!

 

Ergebnispräsentation

Winsens Jugend stellt Forderungen

Am Dienstag den 23. November war es endlich soweit: der rotierende Jugendrat der Stadt Winsen hat erste Ergebnisse der bisherigen Arbeit präsentiert. Geladen waren alle interessierten Winsener*innen, in erster Linie aber natürlich die Jugend, sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung. Dem Ruf gefolgt sind insgesamt knapp 140 Personen, ca. 50 davon sind Schüler aus der Zielgruppe der 12 – 19jährigen.

Die Veranstaltung in der Stadthalle wurde moderiert von Julia Meinel und Ulrike Tschirner aus der Stadtverwaltung, Ralf Macke und Ilka Papic vom Egon’s Jugendzentrum, sowie Elisa König und Timon Appl, die beide momentan ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Stadt Winsen machen. Dieses Team hatte bereits die Workshops mit den 100 Weisen begleitet, die nach den Sommerferien stattgefunden haben. 100 zufällig aus dem Melderegister gezogene Jugendliche hatten hier die Möglichkeit, Ihre Sicht auf die Lebensbedingungen von jungen Menschen in Winsen anzubringen. Die hierbei entstandene Sammlung von Kritik und Lob für den Ist-Zustand wird in den nun folgenden 1,5 Stunden genauso Thema, wie Ideen und Vorschläge, die in Zukunft möglichst umgesetzt werden sollen, wenn Politik und Verwaltung der Jugend folgt.

Nach einem kurzen Grußwort von Bürgermeister André Wiese und einer einleitenden Vorstellung des grundlegenden Konzepts des rotierenden Jugendrats durch Ulrike Tschirner, kommt die Jugend zu Wort. Es geht unter anderem um Lieblingsorte und Gruselorte, wobei bei letzteren eindeutig der Bahnhof am häufigsten genannt wurde. Vielen fehlt es an attraktiven Freizeitangeboten, guten und günstigen Nahverkehrsverbindungen, sowie verkehrssicheren Schulwegen. Es wird jedoch nicht nur gemeckert und gefordert, auch die positiven Dinge werden benannt: Lieblingsorte sind für viele der Skaterpark und die vielfältigen Grünanlagen in der Stadt, sowie andere Naherholungsziele in der Umgebung. Auch das Jugendzentrum Egon’s wird sehr positiv bewertet. Insgesamt fehle es aber an legalen und sicheren Treffpunkten in der Stadt.

Bürgermeister André Wiese blickt optimistisch auf den weiteren Verlauf des auf 2 Jahre angelegten Modellprojekts: „Alle Parteien haben die Einrichtung eines Jugendrats befürwortet und signalisieren, dass sie die Anliegen sehr ernst nehmen und in der Zukunft mehr mit der Jugend in Austausch gehen möchten. Demokratie funktioniert nicht nur alleine durch Zugucken!“

Die gesamte Veranstaltung ist sehr kurzweilig und professionell organisiert. Kleine Einspieler und aufwendig produzierte Kurzfilme unterbrechen die Redebeiträge, einige Passagen werden durch kleine Showeinlagen von vereinzelten Jugendlichen eingeleitet und das Hygienekonzept überzeugt angesichts der sich aktuell zuspitzenden Corona-Lage ebenfalls. Zutritt war begrenzt auf 2G, abgesehen von den Schülern, die aber ja aktuell permanent getestet werden, die Sitzplätze sind im Schachbrettmuster angeordnet und es wird alle halbe Stunde einmal durchgelüftet.

Am Ende gibt es noch einen Ausblick auf die nun folgenden Phasen des Projekts JuRa. Anhand der Schwerpunkte, die sich aus der Themensammlung der 100 Weisen ergeben haben, wird nun ein Themenfahrplan erarbeitet.

„In den kommenden Monaten beginnt die Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung.“ berichtet Julia Meinel, Leitung des Familienbüros. „Das charmante an dem Konzept des rotierenden Jugendrats ist, dass ab jetzt alle Jugendlichen die Möglichkeit haben, sich zu beteiligen und an Inhalten weiterzuarbeiten, die ihnen besonders wichtig sind und die sie gerne weiter vorantreiben möchten.“

 

Die allererste ISERV-Info

Ahoi liebe Schülerinnen und Schüler,
habt Ihr schon von unserem rotierenden Jugendrat – oder kurz: JuRa – gehört? Noch nicht?
Kein Problem: wir erklären Euch, was es damit auf sich hat. (Jetzt nicht gleich wegklicken, durchlesen lohnt sich wirklich. Wir halten uns auch kurz, versprochen.)

Zunächst einmal werden 100 Jugendliche aus Winsen per Zufallsprinzip ausgewählt und bekommen vom Bürgermeister höchstpersönlich einen Brief nach Hause geschickt. Habt ihr einen dieser besonderen Briefe erhalten, könnt Ihr Euch freuen, denn dann gehört Ihr zum sogenannten „Rat der 100 Weisen“. Das heißt, Ihr erhaltet die einmalige Chance, in einem zweistündigen Workshop zu erzählen, auf was Ihr in Winsen so richtig Lust habt und welche Veränderungen oder Projekte cool wären, um die Stadt für Jugendliche attraktiver zu machen. Was würde Winsen zu einem Ort machen, indem auch junge Leute richtig Bock haben, zu leben? Eure Meinung ist gefragt!

Sobald die 100 Weisen ihre Ideen und Meinungen gesammelt haben, wird es am 23. November um 18 Uhr eine große Veranstaltung in der Agora des Winsener Gymnasiums geben. Hierbei werden die Ergebnisse der Workshops einem breiten Publikum aus Jugendlichen, Politikern, Verwaltung und Bevölkerung vorgestellt. Das Beste an dieser Veranstaltung ist, dass ausschließlich Jugendliche ihre Ideen einbringen dürfen, Erwachsene können lediglich Verständnisfragen stellen.

Die vorgestellten Ideen sollen natürlich auch in die Tat umgesetzt werden, womit dann auch schon der Teil vom JuRa startet, bei dem alle Jugendlichen aus Winsen zwischen 12 und 19 Jahren mitmachen können – auch die, die zuvor nicht bei den Weisen 100 dabei waren. Was das genau heißt? Ihr sucht Euch von den vorgestellten Themen das Projekt oder die Projekte aus, die Euch am meisten am Herzen liegen und macht einfach mit. Um dabei zu sein, müsst Ihr nichts weiter machen, als Euch über die Internetseite des Jugendrates für Euer Lieblingsprojekt anzumelden. Im Laufe der kommenden zwei Jahre wird dann innerhalb mehrerer einzelner Workshops an den verschiedenen Themen gearbeitet.

Wenn ihr mitmacht, erhaltet ihr selbstverständlich vom ersten bis zum letzten Schritt immer Unterstützung von Menschen, die sich in den jeweiligen Bereichen gut auskennen. Ihr seid also zu jeder Zeit bestens aufgehoben. Um schon jetzt auf dem Laufenden gehalten zu werden, abonniert den Insta-Kanal „jura_winsen“ und verpasst keinen der nächsten Schritte. Alle Infos erhaltet ihr natürlich auch auf unserer Internetseite www.jura-winsen.de, die ab dem 1. September an den Start geht.

Es ist uns eine Herzensangelegenheit, dafür zu sorgen, dass die Projekte, die Ihr umsetzen wollt, zeitnah klappen.
Getreu dem Motto: Veränderung in Winsen heute statt morgen. Seid ein Teil dieser Veränderung und macht mit – wir freuen uns auf euch.

Liebe Grüße
Euer Orga-Team des JuRa Winsen

Pressemitteilung August 21

Startschuss für den Jugendrat fällt nach den Sommerferien

STADT  WINSEN (LUHE)
Der Bürgermeister

Es ist beschlossene Sache: Die Jugend in Winsen soll in Zukunft mehr Mitspracherecht bekommen! Nachdem im Mai der Verwaltungsausschuss die Gründung eines rotierenden Jugendrats einstimmig beschlossen hat, wird das Projekt nach den Sommerferien in die erste spannende Phase gehen. Durch eine zufällige, stichprobenartige Ziehung aus dem Melderegister wird eine Gruppe von insgesamt 100 Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren zusammengestellt. Diese Gruppe ist dann der „Rat der 100 Weisen“. Das Vorgehen soll auch denjenigen die Chance geben, sich zu beteiligen, die bisher noch nicht politisch aktiv gewesen sind und sich sonst eher im Hintergrund halten würden. „Wir möchten durch die Form und Arbeitsweise des rotierenden Jugendrats sicherstellen, dass wir so viele Jugendliche wie möglich mitnehmen auf dieser Reise“, sagt Stadtjugendpfleger Ralf Macke.

Entschieden wurde dieses Vorgehen aber nicht alleine von den erwachsenen Initiatoren des Jugendrates, sondern auf Grundlage einer Befragung von 300 Jugendlichen in Winsen. Hierbei ist festgestellt worden, dass diese moderne, projektbezogene Form der Jugendbeteiligung genau am Zahn der Zeit liegt und so zur Mitarbeit und dem ehrenamtlichen Engagement der Jugendlichen motiviert.

Die Aufgabe der „100 Weisen“ wird es sein, in Kleingruppen in jeweils zweistündigen Workshops  eigene Ideen und Wünsche für Winsen zu formulieren. Einige Termine werden in digitaler Form, andere in Präsenz angeboten. Die Ergebnisse zum Thema „Lebensqualität in Winsen“ aus Sicht junger Leute werden am 23. November in der Agora des Winsener Gymnasiums einem breiten Publikum aus Jugendlichen, Politikern, Verwaltung und Bevölkerung präsentiert.

Im Laufe der kommenden zwei Jahre wird innerhalb mehrerer Beteiligungszyklen an verschiedenen Themen gearbeitet, die sich aus den Start-Workshops ergeben. Auch Jugendliche, die nicht zu der zufällig ausgewählten Gruppe der 100 Weisen gehören, werden dann die Chance haben, sich projektbezogen zu beteiligen und gemeinsam an Inhalten zu arbeiten, die ihnen besonders am Herzen liegen.

Unterstützt werden die Jugendlichen in ihrer Arbeit von der Stadtjugendpflege, der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik. Julia Meinel, Leiterin des Familienbüros, sieht viele Vorteile für die Mitwirkenden des Jugendrats: „Abgesehen von der großartigen  Möglichkeit, eigene Themen voranzutreiben und nachhaltig etwas in Winsen zu verändern, haben die beteiligten Jugendlichen auch die Chance, wichtige Erfahrungen zu sammeln und Arbeitsweisen kennenzulernen, die ihnen später in Ausbildung, Studium und dem Berufsleben zu Gute kommen.“

 Die Briefe an die 100 zufällig ausgewählten Mädchen und Jungen werden kurz nach den Sommerferien verschickt. Ist die Post angekommen, können diese sich auf der Homepage des Jugendrats anmelden. Die Fertigstellung der Homepage unter www.jura-winsen.de erfolgt in Kürze. Hier können dann auch interessierte Erwachsene nachlesen, wie die einzelnen Projektphasen ablaufen. Wer regelmäßig auf dem Laufenden gehalten werden möchte, kann außerdem der Instagram-Seite „jura_winsen“ folgen.  Bleibt nur noch zu sagen: Haltet euch bereit und werdet aktiv!

Im Auftrag
Falz

Es gibt einen Jugendrat

Der erste Ratsbeschluss ist da!

Bei den politischen Parteien in Winsen (Luhe) besteht seit Längerem Übereinkunft, die Mitsprachemöglichkeiten Jugendlicher durch eine frühzeitige Beteiligung an den sie betreffenden Planungen zu erhöhen. Um die verschiedenen Formen einer Jugendbeteiligung zu beleuchten und die Rahmenbedingungen für einen zukünftigen Jugendrat festzulegen, wurde im Herbst 2020 ein Arbeitskreis, bestehend aus Vertretern von Politik, Verwaltung und Schulen, gegründet.

Mit Unterstützung von Dr. Michael Freitag, Berater für Demokratiepädagogik, wurde das Konzept „rotierender Jugendrat“ entworfen. Dieses wurde im ersten Schritt ca. 300 Schülerinnen und Schülern zur Diskussion vorgelegt. Nach den sehr positiven Rückmeldungen wurde das Konzept der Politik vorgestellt.

Der Generationenausschuss der Stadt Winsen (Luhe)  hat auf seiner Sitzung am 22. April 2021 einstimmig  empfohlen, dem Konzept des Arbeitskreises Jugendrat zu folgen und den „rotierenden Jugendrat“ als 2-jähriges Modellprojekt zu starten.

Konzept rotierender Jugendrat